Gemeindeeigenes Wohnhaus - Abendveranstaltung AUF-Takt
© Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

Leerstand nutzen – Lebensraum schaffen

Der Staat unterstützt die Gemeinden mit der Städtebauförderung bei der Sanierung von leerstehenden Gebäuden im Ortskern, damit die Wohnungen anschließend anerkannten Flüchtlingen als neues Zuhause dienen können. Vor allem dann, wenn das Gebäude bis vor kurzem noch als Wohnhaus genutzt worden ist, wird oft eine einfache Sanierung ausreichen. Mit einem Fördersatz von bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten ist der finanzielle Beitrag des Staates dazu außerordentlich hoch.

Inzwischen sind 20 Wohnungen bezogen, deren Sanierung im Rahmen der Initiative "Leerstand nutzen – Lebensraum schaffen"  gefördert wurde. Die Regierungen haben weitere Maßnahmen mit insgesamt 160 Wohnungen bereits bewilligt, zusätzlich sind bei mehr als 25 Projekten mit rund 100 Wohnungen die Planungen angelaufen.

Beispiele aus sieben Regierungsbezirken sind in den Projektblättern näher beschrieben. Folgende Maßnahmen wurden neu eingestellt:
In Seubersdorf wurden die Wohnungen im Bahnhofsempfangsgebäude an syrische Familien vermietet, in Iphofen (Ortsteil Hellmitzheim) ist eine sechsköpfige Familie aus Afghanistan in das sanierte Gebäude eingezogen, in Weisendorf wird demnächst mit der Sanierung begonnen.

Häufige Fragen (FAQ) - Manche Fragen zu der Förderung werden häufiger gestellt. Die Antworten dazu finden Sie in dieser Übersicht.