Marktplatz Bayreuth
© Hirner und Riehl, München

Aktuelles aus der Städtebauförderung

Hier erfahren Sie Neuigkeiten aus der Städtebauförderung.

"Heimat schaffen" – gemeinsame Fachtagung Wohnraum- und Städtebauförderung in Bayern

Baustaatssekretär Josef Zellmeier bei der Gemeinsamen Fachtagung 2018 der Wohnraum- und Städtebauförderung in Bayern in Würzburg
© Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

Am 21. Juni 2018 hat in Würzburg in der Posthalle die gemeinsame Fachtagung der Wohnungsbau- und Städtebauförderung in Bayern stattgefunden. Zu der Veranstaltung unter dem Titel "Heimat schaffen" waren über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, insbesondere Bürgermeister, Abgeordnete, Vertreter von Wohnungsbauunternehmen und der Bezirksregierungen, Architekten und Fachplaner aus ganz Bayern gekommen. Herr Staatssekretär Josef Zellmeier betonte in seinem Grußwort: „Heimat ist mehr als ein Dach über dem Kopf. Wir brauchen lebendige, attraktive Städte und Gemeinden mit funktionierenden Versorgungsstrukturen.“ Die Vertreter bayerischer Städte und Gemeinden und der Wohnungswirtschaft nutzten die Gelegenheit, sich über die aktuellen staatlichen Förderungen zu informieren und untereinander auszutauschen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Revitalisierung von Leerständen – modellhafte Projekte

Leerstehende Gebäudezeile sowie aufgewerteter Leerstand in der Stadt Röttingen
© Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

Am 13. Juli 2017 hat in Röttingen ein Workshop im Rahmen des Modellvorhabens "Ort schafft Mitte 2" stattgefunden. Im Rahmen dieser Fachveranstaltung wurden erste Modellprojekte vorgestellt, bei denen durch den Einsatz verschiedener Förderinstrumentarien private Investitionen in innerörtliche Leerstände gelenkt werden sollen. Die Errichtung von Ersatzneubaten war ebenso Thema wie auch der Einsatz von Grundstücksfonds.

Ziel von Phase 2 des bekannten Modellvorhabens ist es, weitere Funktionsverluste in den Ortskernen zu vermeiden und neue Nutzungen für innerörtliche Leerstände zu gewinnen. Im Gegensatz zum wissenschaftlichen Ansatz aus Phase 1, ist die Modellphase 2 als Netzwerk der Innenentwicklung konzipiert. Im Rahmen von regelmäßigen Workshops der Modellkommunen mit den beteiligten Förderstellen sollen gute Beispiele für den Erhalt und die Erneuerung von Ortskernen des ländlichen Raums erarbeitet werden.

Auf der folgenden Internetseite finden sich weiterführende Informationen.

Leerstand nutzen - Lebensraum schaffen

Ortstypisches Arbeiterhaus in Kürnach - Ehrenamtliche Helfer beim Räumen des Gebäudes
© Demel, Kürnach

Der Staat unterstützt die Gemeinden mit der Städtebauförderung bei der Sanierung von leerstehenden Gebäuden im Ortskern, damit die Wohnungen anschließend anerkannten Flüchtlingen als neues Zuhause dienen können. Vor allem dann, wenn das Gebäude bis vor kurzem noch als Wohnhaus genutzt worden ist, wird oft eine einfache Sanierung ausreichen. Mit einem Fördersatz von bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten ist der finanzielle Beitrag des Staates dazu außerordentlich hoch.

Einige Projekte stehen bereits kurz vor ihrer Fertigstellung. Aktuelle Beispiele aus fünf Regierungsbezirken sind in den Projektblättern näher beschrieben.

Weitere Informationen enthält der Flyer für die Gemeinden. Papier-Exemplare können im Bestellportal für Broschüren und Fachinformationen bestellt werden.

FAQ - Manche Fragen zu der Förderung werden häufiger gestellt. Die Antworten dazu finden Sie in dieser Übersicht

Investitionspakt Soziale Integration im Quartier 2018

Kindernest in Schwabach des Zentrums für Arbeit und Kultur - hier: spielende Kinder
© ZAK Schwabach

Ab 2018 stehen in Bayern rund 34,2 Millionen Euro des Bundes und des Freistaats Bayern im Rahmen des Investitionspakts Soziale Integration im Quartier zur Verfügung. Ziel der Förderung ist die Stärkung der sozialen Integration und des gesellschaftlichen Zusammenhalts in den Städten und Gemeinden, um allen Bevölkerungsgruppen die Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglichen zu können. Mit dem Investitionspakt sollen Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen dergestalt qualifiziert werden, dass sie zu Orten der sozialen Integration und des sozialen Zusammenhalts werden. Die Förderung erfolgt als Projektförderung im Wege der Anteilfinanzierung durch einen Zuschuss in Höhe von 90 Prozent der förderfähigen Kosten. Weitere Informationen finden Sie hier.

Hochwasser in Bayern - Finanzhilfen für Gemeinden im Landkreis Rottal-Inn

Die durch das Hochwasser im Mai und Juni 2016 verursachten Schäden müssen so schnell wie möglich wieder in Ordnung gebracht werden. Das Bayerische Kabinett hat am 07. und 14. Juni 2016 ein Hilfepaket für Hochwasseropfer beschlossen. Mehr dazu erfahren Sie unter www.bayern.de.

Die betroffenen Gemeinden erhalten danach Finanzhilfen zur Wiederherstellung ihrer zerstörten Infrastruktur. Ansprechpartner für die Kommunen ist das zuständige  Sachgebiet für Städtebau an der Regierung von Niederbayern. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite Förderprogramme.