Marktplatz Bayreuth
© Hirner und Riehl, München

Aktuelles aus der Städtebauförderung

Hier erfahren Sie Neuigkeiten aus der Städtebauförderung.

Informationsflyer zu den Förderinitiativen „Innen statt Außen“ und „Flächenentsiegelung“ der Bayerischen Staatsregierung

© Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

Um die Gemeinden bei der Belebung ihrer Ortskerne und beim Flächensparen noch intensiver zu unterstützen, hat die Bayerische Staatsregierung die Förderinitiativen „Innen statt Außen“ und „Flächenentsiegelung“ ins Leben gerufen. Als Teil des Maßnahmenpakets zum Flächensparen der Bayerischen Staatsregierung werden diese seit 2018 erfolgreich im Rahmen der Städtebauförderung umgesetzt.

Im Zuge der Förderinitiative "Innen statt Außen" belohnt die Bayerische Staatsregierung besonderes Engagement in der vorrangigen Innenentwicklung und Beseitigung von innerörtlichen Leerständen sowie auch in der Vermeidung von gegenläufigen neuen Flächenausweisungen. Mit der Förderinitiative "Flächenentsiegelung" erhalten die Gemeinden durch eine bayerische Entsiegelungsprämie gezielte Unterstützung, befestigte oder brachliegende Flächen dauerhaft zu entsiegeln und ggf. für neue Nutzungen zu aktivieren und zurückzugewinnen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Investitionspakt Soziale Integration im Quartier 2019

Kindernest in Schwabach des Zentrums für Arbeit und Kultur - hier: spielende Kinder
© ZAK Schwabach

Auch 2019 stehen in Bayern rund 34,2 Millionen Euro des Bundes und des Freistaats Bayern im Rahmen des Investitionspakts Soziale Integration im Quartier zur Verfügung. Ziel der Förderung ist die Stärkung der sozialen Integration und des gesellschaftlichen Zusammenhalts in den Städten und Gemeinden, um allen Bevölkerungsgruppen die Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglichen zu können. Mit dem Investitionspakt sollen Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen dergestalt qualifiziert werden, dass sie zu Orten der sozialen Integration und des sozialen Zusammenhalts werden. Die Förderung erfolgt als Projektförderung im Wege der Anteilfinanzierung durch einen Zuschuss in Höhe von 90 Prozent der förderfähigen Kosten. Weitere Informationen finden Sie hier.

Revitalisierung von Leerständen – modellhafte Projekte

Leerstehende Gebäudezeile sowie aufgewerteter Leerstand in der Stadt Röttingen
© Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

Am 13. Juli 2017 hat in Röttingen ein Workshop im Rahmen des Modellvorhabens "Ort schafft Mitte 2" stattgefunden. Im Rahmen dieser Fachveranstaltung wurden erste Modellprojekte vorgestellt, bei denen durch den Einsatz verschiedener Förderinstrumentarien private Investitionen in innerörtliche Leerstände gelenkt werden sollen. Die Errichtung von Ersatzneubaten war ebenso Thema wie auch der Einsatz von Grundstücksfonds.

Ziel von Phase 2 des bekannten Modellvorhabens ist es, weitere Funktionsverluste in den Ortskernen zu vermeiden und neue Nutzungen für innerörtliche Leerstände zu gewinnen. Im Gegensatz zum wissenschaftlichen Ansatz aus Phase 1, ist die Modellphase 2 als Netzwerk der Innenentwicklung konzipiert. Im Rahmen von regelmäßigen Workshops der Modellkommunen mit den beteiligten Förderstellen sollen gute Beispiele für den Erhalt und die Erneuerung von Ortskernen des ländlichen Raums erarbeitet werden.

Auf der folgenden Internetseite finden sich weiterführende Informationen.

Leerstand nutzen - Lebensraum schaffen

Ortstypisches Arbeiterhaus in Kürnach - Ehrenamtliche Helfer beim Räumen des Gebäudes
© Demel, Kürnach

Der Staat unterstützt die Gemeinden mit der Städtebauförderung bei der Sanierung von leerstehenden Gebäuden im Ortskern, damit die Wohnungen anschließend anerkannten Flüchtlingen als neues Zuhause dienen können. Vor allem dann, wenn das Gebäude bis vor kurzem noch als Wohnhaus genutzt worden ist, wird oft eine einfache Sanierung ausreichen. Mit einem Fördersatz von bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten ist der finanzielle Beitrag des Staates dazu außerordentlich hoch.

Einige Projekte stehen bereits kurz vor ihrer Fertigstellung. Aktuelle Beispiele aus fünf Regierungsbezirken sind in den Projektblättern näher beschrieben.

FAQ - Manche Fragen zu der Förderung werden häufiger gestellt. Die Antworten dazu finden Sie in dieser Übersicht