Bayerische Städtebauförderung unterstützt Städte, Märkte und Gemeinden
München, 20.05.2026Bayerns Bauminister Christian Bernreiter: Über 8 Millionen Euro für 46 Kommunen in der Oberpfalz
- Bayerisches Städtebauförderungsprogramm unterstützt soziale Infrastruktur, Klimaanpassung und Schaffung von Wohnraum
- Umfangreiche Zuschüsse für Gemeinden im ländlichen Raum
- Minister Bernreiter: „Unsere Förderung ist am Puls der Zeit!“
Der Freistaat Bayern unterstützt dieses Jahr 46 Städte, Märkte und Gemeinden in der Oberpfalz mit über 8 Millionen Euro aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm. Bayerns Bauminister Christian Bernreiter: „Die Bayerische Städtebauförderung kommt zielgerichtet an wo sie am dringendsten gebraucht wird. Auch finanzschwache Gemeinden können dank unserer Fördermittel in ihre Infrastruktur investieren und so für die Menschen vor Ort zu einem attraktiven Lebens- und Arbeitsort werden. Die Bayerische Städtebauförderung stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ist damit ein Stabilitätsanker in bewegten Zeiten.“
Der Freistaat Bayern stellt im Landesprogramm der Städtebauförderung im Jahr 2026 rund 58 Millionen Euro bereit. „Damit setzen wir erfolgreich bayernspezifische Schwerpunkte neben der Bund-Länder-Städtebauförderung“, so Bernreiter.
„Für mich heißt das auch kleinere Gemeinden im ländlichen Raum unbürokratisch zu unterstützen“, erläutert der Bayerische Bauminister. „Dorthin fließen die meisten Mittel. Denn auch diese Gemeinden sollen auf Dauer für die Bürgerinnen und Bürger attraktiv bleiben. Wir unterstützen sie beispielsweise dabei, den öffentlichen Raum an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Hitze und Starkregen sind reale Gefahren, denen die Gemeinden vorausschauend begegnen sollten. Mit unseren Zuschüssen setzen sie städtebauliche Projekte um, die die Gesundheit von jungen und alten Menschen schützen.“
„Besonders am Herzen liegt mir die Schaffung von kostengünstigem Wohnraum“, so Minister Bernreiter. „Vor zehn Jahren haben wir die Förderinitiative „Leerstand nutzen – Lebensraum schaffen“ ins Leben gerufen. Im Fokus stand zunächst Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge - heute können alle profitieren, die in leerstehenden Gebäuden neue bezahlbare Wohnungen schaffen. Die Förderkonditionen sind hervorragend. Unsere Förderprogramme sind am Puls der Zeit!“, so der Bauminister.
Die 2026 geplanten Maßnahmen zur Belebung unserer bayerischen Innenstädte und Ortskerne sind vielfältig.
So schafft die Marktgemeinde Falkenberg auf der innerörtlichen Freifläche „Droht“ eine neue grüne Mitte mit Nutzungsangeboten für Jung und Alt. Besonderes Augenmerk wird auf die Verbesserung des Mikroklimas gelegt. Bäume werden Schatten spenden und vor Überhitzung schützen. Zugleich wird die ökologische Qualität der Flächen verbessert.
Die Gemeinde Krummennaab setzt Mittel der Städtebauförderung ein, um die leerstehenden Gebäude einer ehemaligen Bekleidungsfabrik umzubauen. Hier werden vielfältige soziale Nutzungen eine neue Heimat finden: Beratungsstellen, eine Tagespflegeeinrichtung und ein Freiraum für Werken und Reparieren. Zudem sollen unterschiedliche Wohnformen entstehen – ganz ohne Neuversiegelung.
Auch die Gemeinde Bodenwöhr investiert in das Gemeinwohl: Das alte Rathaus wird zum Bürgerhaus. Das ortsbildprägende Gebäude stand leer und wird mit Unterstützung der Städtebauförderung saniert. Danach sollen die Gemeindebücherei, ein Bürgersaal, eine Poststelle und ein Café einziehen. Auch das Tourismusbüro erhält im Bürgerhaus neue barrierefreie Räume.
Eine Übersicht über die Programmkommunen und weitere Informationen zur Städtebauförderung sind im Internet verfügbar unter http://www.stmb.bayern.de/buw/staedtebaufoerderung/foerderprogramme/index.php
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